Innovationskraft live erleben: genesis meets science an der Frankfurt UAS

genesis meets science an der Frankfurt UAS

Was passiert, wenn Forschergeist, Gründerenergie und Unternehmenswissen zusammenkommen? Genau das zeigte das neue Veranstaltungsformat genesis meets science, das am 3. Dezember 2025 im Rahmen vom House of Energy-EnergieSalon an der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) zum ersten Mal stattfand.

Die Mission: Den Austausch zwischen Wissenschaft, Start-ups und Wirtschaft stärken – und so die Entwicklung innovativer Energielösungen in Hessen weiter voranzutreiben.

Vernetzung, Wissen, Wirkung

Schon im Vorfeld der Veranstaltung kamen die Mitglieder des House of Energy zu ihrer jährlichen Mitgliederversammlung zusammen. Anschließend eröffnete genesis meets science Raum für Wissenstransfer, Vernetzung und fachliche Impulse.

Wissenschaftliche Perspektiven wurden durch Forschende der Frankfurt UAS eingebracht, die ihre aktuellen Arbeiten vorstellten. Thematisch reichten die Vorträge von grünem Wasserstoff als Energiespeicher über Biomethan aus Abfallstoffen bis hin zu Gestaltungspotenzialen organischer PV-Bauteile.

In der anschließenden Pitchsession stellte u.a. Dr. Falko Marx vom genesis Start-up Circular Metal Energy dessen innovativen Eisen-Wasserstoffspeicher vor. Zudem nahmen weitere Start-ups aus dem House of Energy- und genesis-Netzwerk teil, präsentierten ihre Geschäftsmodelle im Rahmen einer kleinen Ausstellung und führten intensive Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern der gastgebenden Hochschule und der House of Energy-Mitgliedsunternehmen.

Politik trifft Praxis: Interaktives Panel mit Blick nach vorn

Auf dem abschließenden interaktiven Panel diskutierten Hessens Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus, Frankfurt UAS-Präsident Prof. Dr. Kai-Oliver Schocke, Dr. Falko Marx (Circular Metal Energy) sowie Dr. Sanaa Wendling (Referentin für nachhaltiges Energiemanagement und Bauen, Frankfurt UAS) mit Expertinnen und Experten aus dem Publikum über die Rolle von Start-ups im Transformationsprozess der Energiebranche und die Bedeutung interdisziplinärer Zusammenarbeit.

Gemeinsames Fazit der Veranstaltung war: Der enge Austausch zwischen Forschung, Wirtschaft und jungen Unternehmen ist entscheidend, um nachhaltige Energietechnologien schneller voranzubringen und die Innovationskraft der Region langfristig zu stärken.

Fotos von: www.eventography.de / Andreas Glänzel